Die "waschechte Zabine"
„Gedichte sind gesprochene Musik“, sagt das Stimmwunder Zabine, „und der Musik – jeder guten Musik – gehört meine ganze Leideschaft“.
Ihr vollständiger Name ist Sabine Kapfinger. sie ist eine
waschechte Tirolerin und was das Jodeln anlangt, kann ihr so
schnell keiner was vormachen. Die meisten werden sie noch als
Sängerin der Alpinkatzen kennen, bei denen Sie nicht nur mit
ihrer Stimme, sondern auch mit ihrem Aussehen beim Publikum
punktete.
Hubert von Goisern, der Anfang 1992 die Band gründete, holte
Sabine schon im Alter von 16 Jahren ins Boot, besser gesagt auf
die Bühne. Anfangs waren es noch wenige Fans, die zu den
Konzerten kamen, dies sollte sich aber im laufe der Zeit
gewaltig ändern. Der Erfolg der Band war grandios und ging weit
über die Grenzen Österreichs hinaus. Selbst in den Vereinigten
Staaten und in Australien zeigten die Alpinkatzen was Alpenrock
ist.
Sechs Jahre dauerte die Welttournee. Danach löste Hubert von
Goisern die Band auf.
Zabine war plötzlich für eine Zeit lang der Boden unter den
Füßen weg gezogen worden, doch nach der Geburt ihres Sohnes
Adrian ging sie ans Werk, um ihre eigenen musikalischen Weg zu
gehen und ihre Vorstellungen zu verwirklichen.
2001 erscheint ihrer erstes, mehrfach preisgekröntes Sloalbum „Transalpin“.
Es folgten weitere begeisternde Tourneen mit der mongolischen
Oberton-Gesangsgruppe „Huun Huur Tu“ und dem „Tien-Shan-Suisse-Express“,
einem UNO-Kultur-Projekt mit hochkarätigen Musikern aus allen
Bergregionen der Welt.
Daneben bleibt Zabine och Zeit für viel beachtete Theater- und
Film Engagements, wie etwa in der Komarek-Krimi-Verfilmung „Polt
muss weinen“. Regisseur Josef Vilsmaier verpflichtete sie für
die Filmmusik zum Kinofilm „Bergkristall“. Ihr Engagement für
das „Rilke-Projekt“ von Schönherz und Fleer stellte sie ernuet
vor neue Herausforderungen.
Die Musik die sie bringt ist nicht leicht in eine Schublade zu
stecken, es ist ein Mix aus Ethno, House, Reggae, Jazz, Pop und
was auch immer – auf alle Fälle ist sie innovativ, impulsiv und
einfach gesagt - wirklich gut. Nicht umsonst bekam sie schon
zweimal den „Amadeus Music Award“ verliehen. Im Vorjahr outete
sich dabei Georg Danzer als echter Zabine Fan und wollte
unbedingt von ihr den Preis überreichte bekommen.
Auf der Bühne ist Sie schon mit Musikgrößen wie Klaus Meine von
den Scorpions bei der Jose Carreras Gala aufgetreten. In
Salzburg begeisterte sie die Fans als Vorprogramm von Lenny
Kravits.
Auch die Schauspielerei hat es ihr angetan, heuer spielte sie
mit großem Erfolg auf der Inntaler Bauernbühne die „Angie“ in
einem Musical von Georg Ringsgwandl.
Ein großer Erfolg war auch das Stück „Die Tankstelle der
Verdammten“ im Theater Rosenheim.
FITNESSNEWS wollte wissen, was macht ZABINE um sich fit zu
halten, dazu besuchten wir sie in ihrer Heimatstadt Kufstein, wo
sie uns zunächst einmal in ihrem Lieblingsrestaurant – einem
Indischen Lokal (mit hervorragender Küche – Anm. d. Red.), ihre
Vorliebe fürs Wandern in den Bergen und man höre und staune fürs
Boxen gestand. Wir waren mit ihr im Kaisertal, wo sie sich die
Energie für neue Aufgaben holt.
ZABINE blickt nicht gerne zurück – sondern nach vor, wo sie neue
Herausforderungen sucht und auch findet.
Ab Herbst wird auch musikalisch wieder einiges von ihr zu hören
sein – und man darf darauf schon sehr gespannt sein.








