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Ausbildung

DIE FITNESSBRANCHE AUF DER MESSE JUGEND & BERUF


Österreichs größte Berufsorientierungsmesse gab vier Tage lang im Messezentrum Wels Einblick in die vielfältigen Ausbildungs- und Karrierewege für Jugendliche. 95.000 junge Damen und Herren konnten sich vom 30. September bis 3. Oktober auf der Messe, die von der Wirtschaftskammer OÖ veranstaltet und vom Land OÖ gefördert wird, ausführlich über die unterschiedlichen Berufe informieren. 

Die Möglichkeiten ins Berufsleben zu starten waren noch nie so groß wie heute. Über 300 Aussteller, davon 167 Lehr- und Ausbildungsbetriebe und 98 Schulen, präsentierten heuer ihre Angebote. Die Oberösterreichischen Fitnessbetriebe waren, wie schon die Jahre zuvor, mit einem Stand vertreten, wo Lehrkräfte der Berufsschule Linz 1, gemeinsam mit Lehrlingen aus verschiedenen Fitness-Studios, den interessierten Jugendlichen den spannenden Lehrberuf näherbrachten. Wie fit sie selbst sind, konnten die Jugendlichen gleich einmal bei einer Klimmzug- und Liegestütz-Challenge beweisen. „Die Themen Gesundheit und Fitness haben in unserer Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert erreicht. Ein Beruf der viel Abwechslung bietet und obendrein Spaß macht“ erklärt Fachgruppen Geschäftsführer Dr. Robert Steiner.   

FIT FÜR DIE ZUKUNFT

Starte deine Lehre als Fitnessbetreuer!

Den Lehrberuf „Fitnessbetreuer/Fitnessbetreuerin“ gibt es bereits seit 26 Jahren. Nach Klagenfurt, St. Pölten und Salzburg war Linz der vierte Standort, wo Lehrlinge aus Oberösterreich die Berufsschule besuchen können. 

Aktuell werden in den oberösterreichischen Fitnessbetrieben 30 Lehrlinge ausgebildet. Die Dauer der Lehrzeit beträgt 3 Jahre und die Lehrlinge sind pro Lehrjahr 10 Wochen mit je 42 Wochenstunden in der Schule. Fitnessstudiobesitzer, die Lehrlinge ausbilden, wissen die duale Ausbildung sehr zu schätzen. Durch die vielen Unterrichtseinheiten, sowie der jahrelangen Praxis im Studio ist der Erfahrungs- und Wissensschatz von Lehrlingen sehr hoch. Gut ausgebildetes Personal ist sehr wichtig. Fachkundige und motivierte Trainerinnen und Trainer werden in Zukunft gefragter denn je sein. 

Arbeits- und Tätigkeitsbereiche

✔ Kunden bei der Auswahl und der Zusammenstellung des Trainingsprogramms beraten und

    Fitnesskonzepte erstellen

✔ Fitnesstests und Analysen durchführen

✔ Trainingseinheiten auf Effektivität überprüfen

✔ Trainingsgeräte vorbereiten, einstellen und erklären

✔ die Kunden bei der Durchführung von Bewegungsabläufen beobachten und korrigieren

✔ Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen planen und organisieren

✔ Unterstützung in Vertrieb und Marketing

✔ Einstell- und Reinigungsarbeiten an den Geräten durchführen und gegebenenfalls Reparaturarbeiten veranlassen

✔ Produkte und Geräte annehmen, lagern und pflegen

✔ beim Ermitteln des Materialbedarfs und bei der Inventur mitwirken

✔ Reklamationen und Beschwerden bearbeiten

✔ Bürotätigkeiten wie Schriftverkehr durchführen

✔ Mitgliedskarten, Zahlungsbelege etc. ausstellen

Das hat Power

Die Aussichten nach der Lehrabschlussprüfung sind vielfältig. Neben der Möglichkeit im Betrieb zu bleiben, kann man auch als selbstständiger Groupfitness-Trainer tätig werden, eine spezielle Niesche im Trainingsbetrieb besetzen oder auch die Kombination daraus, also Teilzeit im Studio und Teilzeit selbstständig werden. Fitnessbetreuer sind in Fitness-Centern, Sportinstituten, Hotels, Wellness Ressorts, Ferienanlagen und Freizeitzentren im In- und auch im Ausland, etwa auf Kreuzfahrtschiffen tätig.

Die Lehre zum Fitnessbetreuer, zur Fitnessbetreuerin bietet eine Chance Menschen dabei zu helfen, gesünder und fitter zu werden und sich wohler zu fühlen. 

Wirtschaftskammer Oberösterreich

Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe

Hessenplatz 3, 4020 Linz

Telefon: 05-90909-4621

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Web: wko.at/ooe

Logo WKOÖ

Fotos:

Fachgruppengeschäftsführer Dr. Robert Steiner, Fachgruppenobfrau Petra Riffert und Branchensprecher Mag. Christian Sittenthaler sind in der WKOÖ für die Freizeit- und Sportbetriebe verantwortlich.

Berufsschul-Direktorin Edith Eisner (mitte) mit den Lehrkräften Gabriela Randakova und Florian Pichler.

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Diesen und weitere Artikel finden Sie
in der Printausgabe 2026/4

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